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Mein Ex, die Ewige Stadt & Ich
12,99 € *
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Humorvoller, chaotischer Liebesroman in der romantischen Stadt Rom von Miriam Covi!Mika ist ein westfälisches Landei und hatte nie vor das Dörfchen Elmendorf bei Gütersloh zu verlassen. Doppelhaushälfte, Familie und Bürojob - mehr brauchte es nicht für Mikas Glück. Bis ihr Verlobter sie kurz vor der Hochzeit sitzen lässt, ihr Arbeitgeber Insolvenz anmeldet und unverhofft ihr gutaussehender, weltgewandter Exfreund Sebastian in Elmendorf auftaucht... und sie während eines One-Night-Stands schwängert. Dumm nur, dass Sebastian in Rom lebt. Kurz entschlossen packt Mamma Mika ihre Koffer und folgt ihm in die Ewige Stadt. Das Chaos kann beginnen, denn Schwangerschaftshormone, Eifersucht und das römische Dolce Vita machen Mika ganz schön zu schaffen...

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
Zum Angebot
Mein Ex, die Ewige Stadt & Ich
13,40 € *
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Humorvoller, chaotischer Liebesroman in der romantischen Stadt Rom von Miriam Covi!Mika ist ein westfälisches Landei und hatte nie vor das Dörfchen Elmendorf bei Gütersloh zu verlassen. Doppelhaushälfte, Familie und Bürojob - mehr brauchte es nicht für Mikas Glück. Bis ihr Verlobter sie kurz vor der Hochzeit sitzen lässt, ihr Arbeitgeber Insolvenz anmeldet und unverhofft ihr gutaussehender, weltgewandter Exfreund Sebastian in Elmendorf auftaucht... und sie während eines One-Night-Stands schwängert. Dumm nur, dass Sebastian in Rom lebt. Kurz entschlossen packt Mamma Mika ihre Koffer und folgt ihm in die Ewige Stadt. Das Chaos kann beginnen, denn Schwangerschaftshormone, Eifersucht und das römische Dolce Vita machen Mika ganz schön zu schaffen...

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Mieze Undercover
12,95 € *
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Michaela Moll - von allen nur Mieze genannt - hat einen liebevollen Ehemann, eine süße Tochter und ist hauptberuflich Hausfrau. Allerdings ödet sie ihr Alltag zwischen Bauklötzen und Mutti-Stammtisch mehr und mehr an. Um wieder etwas Abwechslung in ihr Leben zu bringen, bewirbt sie sich kurzerhand um einen Bürojob im Polizeirevier - und wird prompt eingestellt. Wie es der Zufall so will, platzt die schlagfertige Blondine gleich an ihrem ersten Arbeitstag in einen Undercovereinsatz in einer Table-Dance-Bar. Zum Glück weiß sie sich zu helfen und tanzt sich als sexy Pole-Dancerin mal eben aus der Bredouille - was ihr umgehend eine Beförderung zur verdeckten Ermittlerin im Rotlichtmilieu einbringt. Den Balanceakt zwischen ihrem Alltag als Mama und ihrer Geheimexistenz als Undercover-Agentin meistert Mieze fortan mit jeder Menge Charme, einer beeindruckenden Beobachtungsgabe und viel Witz - und sorgt für heitere Krimiunterhaltung vom Feinsten.

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Mieze Undercover
13,40 € *
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Michaela Moll - von allen nur Mieze genannt - hat einen liebevollen Ehemann, eine süße Tochter und ist hauptberuflich Hausfrau. Allerdings ödet sie ihr Alltag zwischen Bauklötzen und Mutti-Stammtisch mehr und mehr an. Um wieder etwas Abwechslung in ihr Leben zu bringen, bewirbt sie sich kurzerhand um einen Bürojob im Polizeirevier - und wird prompt eingestellt. Wie es der Zufall so will, platzt die schlagfertige Blondine gleich an ihrem ersten Arbeitstag in einen Undercovereinsatz in einer Table-Dance-Bar. Zum Glück weiß sie sich zu helfen und tanzt sich als sexy Pole-Dancerin mal eben aus der Bredouille - was ihr umgehend eine Beförderung zur verdeckten Ermittlerin im Rotlichtmilieu einbringt. Den Balanceakt zwischen ihrem Alltag als Mama und ihrer Geheimexistenz als Undercover-Agentin meistert Mieze fortan mit jeder Menge Charme, einer beeindruckenden Beobachtungsgabe und viel Witz - und sorgt für heitere Krimiunterhaltung vom Feinsten.

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Landleben
9,99 € *
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Früher war Hilal Sezgin eine Stubenhockerin: Großstadt, Bürojob, am Wochenende schlief sie gerne aus. Heute hat sie nicht nur gülleresistente Stiefel, sondern auch Schafe, Ziegen, Gänse, Hühner und Katzen. Und vor allem: ein Haus auf dem Land. Sie nimmt den Leser mit auf ihre ganz persönliche Reise ins Glück. Sie berichtet von den erhofften Vorzügen und den unerwarteten Problemen des Landlebens; angefangen bei der Suche nach dem perfekten Haus über den Bau von Stallungen und das Einmachen von Obst bis hin zur korrekten Tierhaltung. Dem Verzicht auf gewohnte Bequemlichkeiten steht eine neue Form von Selbstbestimmung gegenüber. Aus dem "Leben ohne" ist vor allem ein "Leben mit" geworden: "Ein Leben mit weitem Blick aus allen Fenstern, ein Leben mit den Jahreszeiten, ein Leben mit Tieren, ein Leben mit Schnee im Winter, Kuckucksrufen im Frühjahr, Faulenzen im eigenen Garten im Sommer und Pilzsammel- und Einkochorgien im Herbst."

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Landleben
10,30 € *
ggf. zzgl. Versand

Früher war Hilal Sezgin eine Stubenhockerin: Großstadt, Bürojob, am Wochenende schlief sie gerne aus. Heute hat sie nicht nur gülleresistente Stiefel, sondern auch Schafe, Ziegen, Gänse, Hühner und Katzen. Und vor allem: ein Haus auf dem Land. Sie nimmt den Leser mit auf ihre ganz persönliche Reise ins Glück. Sie berichtet von den erhofften Vorzügen und den unerwarteten Problemen des Landlebens; angefangen bei der Suche nach dem perfekten Haus über den Bau von Stallungen und das Einmachen von Obst bis hin zur korrekten Tierhaltung. Dem Verzicht auf gewohnte Bequemlichkeiten steht eine neue Form von Selbstbestimmung gegenüber. Aus dem "Leben ohne" ist vor allem ein "Leben mit" geworden: "Ein Leben mit weitem Blick aus allen Fenstern, ein Leben mit den Jahreszeiten, ein Leben mit Tieren, ein Leben mit Schnee im Winter, Kuckucksrufen im Frühjahr, Faulenzen im eigenen Garten im Sommer und Pilzsammel- und Einkochorgien im Herbst."

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Unschuld
26,95 € *
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Die junge Pip Tyler weiß nicht, wer ihr Vater ist. Das ist keineswegs ihr einziges Problem: Sie hat Studienschulden, ihr Bürojob in Oakland ist eine Sackgasse, sie liebt einen verheirateten Mann, und ihre Mutter erdrückt sie mit Liebe und Geheimniskrämerei. Pip weiß weder, wo und wann sie geboren wurde, noch kennt sie den wirklichen Namen und Geburtstag ihrer Mutter. Als ihr eines Tages eine Deutsche beim "Sunlight Project" des Whistleblowers Andreas Wolf ein Praktikum anbietet, hofft sie, dass der ihr mit seinem Internet-Journalismus bei der Vatersuche helfen kann. Sie stellt ihre Mutter vor die Wahl: Entweder sie lüftet das Geheimnis ihrer Herkunft, oder Pip macht sich auf nach Bolivien, wo Andreas Wolf im Schutz einer paradiesischen Bergwelt sein Enthüllungswerk vollbringt. Und wenig später bricht sie auf."Unschuld", eine tiefschwarze Komödie über jugendlichen Idealismus, maßlose Treue und den Kampf zwischen den Geschlechtern, handelt von Schuld in den unterschiedlichsten Facetten: Andreas Wolf, in Ost-Berlin als Sohn eines hochrangigen DDR-Politfunktionärs geboren, hat aus Liebe zu einer Frau vor Jahren ein Verbrechen begangen; ein Amerikaner, dem er in den Wirren des Berliner Mauerfalls begegnet, hat den Kinderwunsch seiner Frau nicht erfüllt und sie dann verlassen; dessen neue Lebensgefährtin kann ihrem Ehemann, der im Rollstuhl sitzt, nicht den Rücken kehren und pflegt ihn weiter ... In diesem fulminanten amerikanisch-deutschen Gesellschaftsroman eines der größten, sprachmächtigsten Autoren unserer Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Und bannen den Leser bis zum Schluss.Reine Absichten Wie viel haben Agenten des Geheimdienstes und Whistleblower wie Snowden gemeinsam? Das weite und explosive Feld der Daten ist natürlich beider Metier, und eingesetzt werden die gesammelten Informationen von beiden Seiten; von den Whistleblowern natürlich mit bestem Gewissen für die gute Sache, mit reinen Absichten. Doch das würde vermutlich auch jeder Geheimdienst für sich beanspruchen. „Purity“ (Reinheit), so heißt Jonathan Franzens neuer Roman, und wer hier alles in bester, reinster Absicht agiert, das stellen wir nun vor. Purity Tyler, genannt Pip: 23 Jahre jung, auf der Suche nach ihrem Vater Da ist zum einen – und bei diesem Namen muss man einfach mit ihr anfangen – Purity Tyler, genannt Pip. Die 23-Jährige lebt zu Anfang des Romans in einer WG in einem besetzten Haus in Oakland. Ihre Studienschulden von 130.000 Dollar machen ihr zu schaffen, ganz zu schweigen davon, dass sie nicht weiß, wer ihr Vater ist. Pips Mutter, Anabel, weigert sich, das Geheimnis preiszugeben und lebte mit ihrer Tochter in selbstgewählter, weil „reiner“ Armut. Alles Fake! Denn Anabel stammt aus einer steinreichen Familie und Pip ist eigentlich milliardenschwer. Das weiß sie nur nicht, und Anabel hält Pip auch sonst klein. Alles getarnt als „Mutterliebe“. Ständig läuft Pip mit einem schlechten Gewissen durch die Gegend, als wäre es ein Verbrechen, ein eigenes Leben zu führen, aufs College zu gehen oder als Ökostrom-Vermarkterin zu jobben. Dass Pip in Stephen, einen ihrer Mitbewohner auf Zeit verliebt ist, mach es nicht einfacher. Kaum hat sich dessen Lebensgefährtin von ihm getrennt, versucht Pip ihr „Glück“. Unwahrscheinlich schlechtes Timing. Stephen wirft ihr vor, anormal zu sein und Pip erwidert: „Ich weiß, ich bin anormal. Das ist wie der Refrain meines Lebens.“ Es läuft so viel schief, dass Pip nur eins will: weg, weit weg. Das Angebot für ein Praktikum beim „Sunlight Project“ kommt da gerade recht, und Pip reist nach Bolivien. Wer, wenn nicht das renommierte Whistleblower-Projekt, könnte ihr bei der Suche nach ihrem Vater helfen? So taucht sie ein in die Welt des charismatischen Gründers Andreas Wolf. Andreas Wolf: DDR-Vergangenheit, heute Whistleblower – und Mörder mit reinen Absichten Wolf ist, neben Pip, eine weitere Hauptfigur. Er wuchs in der DDR – der „Republik des schlechten Geschmacks“ – auf, als Neffe von DDR-Spionagechef Markus Wolf, und gehörte zur sozialistischen und linientreuen Elite. Regimekritische Gedichte treiben ihn in die Widerstandsszene und er findet Heimat in einer Kirchengemeinde. Dort betreut er Jugendliche. Für ihn der ideale Platz, um reihenweise Eroberungen zu machen und junge Mädchen flachzulegen. Annagret – eine, bei der er vor hat, keusch zu bleiben – beichtet ihm den Missbrauch durch ihren pädophilen Stiefvater, der auch noch, klar, ein Stasispitzel ist. Andreas fackelt nicht lange, plant den Mord an Annagrets Peiniger und setzt diesen Plan um. Tom Aberant: guter Amerikaner, Journalist und Mitwisser Nach dem Fall der Mauer begegnet Wolf nach der Stürmung des Stasi-Hauptquartiers „dem guten Amerikaner Tom Aberant“. Tom ist Journalist, die Männer freunden sich an, und Andreas gesteht ihm schließlich im Überschwang der Sympathie den Mord und bittet Tom, ihm beim Verschwindenlassen der vergrabenen Leiche zu helfen. „Ich werde dir das alles nicht vergessen, Tom. Niemals.“ Das ist Jahre her. Heute verfolgt Andreas Wolf das Leben und Tun von Tom Aberant zwar genau, aber nicht, weil er ihm am Herzen liegt. Er will wissen, ob ihm Gefahr droht. Und er hat etwas über Tom herausgefunden, dass dieser selbst noch nicht weiß. Er wäre nicht Andreas Wolf, wenn er nicht wüsste, wie er mit dieser Information Tom treffen könnte … Tom, der mittlerweile als Chefredakteur einen Onlinepressedienst, den „Denver Independent“, betreibt. Durch welches Band diese Figuren in „Unschuld“ miteinander verbunden sind, wird nach und nach klar. Franzen breitet all diese Leben kunstvoll und natürlich unterhaltend vor uns aus, verschränkt deren Schicksale und Begierden, Abhängigkeiten und Sehnsüchte im Privaten wie im Beruflichen. Ob Pip dem Charisma des beziehungsgestörten Andreas Wolf erliegen und ihren Vater finden wird, lassen wir hier genauso offen wie die Auflösung der Frage, welche Intrige Wolf für Aberant eingefädelt hat … Wie rein bleiben in einer Welt, die vom Kapital regiert wird? Dass immer alles mit allem zusammenhängt und jede Tat, jedes Verschweigen oder Unterlassen etwas auslöst – wenn auch Jahre später und vielleicht in einem ganz anderen Teil der Welt –, das erzählt Franzen hier virtuos zwischen Oakland, Berlin und Bolivien. Wie er es schafft, z. B. die Atmosphäre der Guru-Hörigkeit im „Sunlight-Projekt“ zum Leben zu erwecken oder natürlich – seine große Meisterschaft – die dysfunktionalen Beziehungen zu beschreiben, in denen eigentlich alle im Buch gefangen sind, ist großartig: „Kein Telefonat war komplett, bevor sie einander nicht unglücklich gemacht hatten.“ Ja, Franzen ist ein Virtuose der „Zweisamkeitsexzesse“ und die Fragen, die er in „Unschuld“ aufwirft, sind allemal hochaktuell und gehen jeden an. Wie moralisch integer, rein bleiben in einer Welt, die vom Kapital regiert wird? Dass man dabei Franzens als eher konservativ gescholtene Kritik des Internets nicht teilen muss, ist klar. Aber einen Gedanken oder mehrere ist das nachfolgende Zitat allemal wert: „Man konnte mit dem System kooperieren oder es ablehnen, aber was überhaupt nicht möglich war, ganz gleich, ob man ein sicheres, angenehmes Leben genoss oder im Gefängnis saß, war, gar nicht mit ihm in Beziehung zu treten. Die Antwort auf jede Frage, ob groß oder klein, hieß Sozialismus. Ersetzte man Sozialismus durch Netzwerke, hatte man das Internet.“

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
Zum Angebot
Unschuld
27,80 € *
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Die junge Pip Tyler weiß nicht, wer ihr Vater ist. Das ist keineswegs ihr einziges Problem: Sie hat Studienschulden, ihr Bürojob in Oakland ist eine Sackgasse, sie liebt einen verheirateten Mann, und ihre Mutter erdrückt sie mit Liebe und Geheimniskrämerei. Pip weiß weder, wo und wann sie geboren wurde, noch kennt sie den wirklichen Namen und Geburtstag ihrer Mutter. Als ihr eines Tages eine Deutsche beim "Sunlight Project" des Whistleblowers Andreas Wolf ein Praktikum anbietet, hofft sie, dass der ihr mit seinem Internet-Journalismus bei der Vatersuche helfen kann. Sie stellt ihre Mutter vor die Wahl: Entweder sie lüftet das Geheimnis ihrer Herkunft, oder Pip macht sich auf nach Bolivien, wo Andreas Wolf im Schutz einer paradiesischen Bergwelt sein Enthüllungswerk vollbringt. Und wenig später bricht sie auf."Unschuld", eine tiefschwarze Komödie über jugendlichen Idealismus, maßlose Treue und den Kampf zwischen den Geschlechtern, handelt von Schuld in den unterschiedlichsten Facetten: Andreas Wolf, in Ost-Berlin als Sohn eines hochrangigen DDR-Politfunktionärs geboren, hat aus Liebe zu einer Frau vor Jahren ein Verbrechen begangen; ein Amerikaner, dem er in den Wirren des Berliner Mauerfalls begegnet, hat den Kinderwunsch seiner Frau nicht erfüllt und sie dann verlassen; dessen neue Lebensgefährtin kann ihrem Ehemann, der im Rollstuhl sitzt, nicht den Rücken kehren und pflegt ihn weiter ... In diesem fulminanten amerikanisch-deutschen Gesellschaftsroman eines der größten, sprachmächtigsten Autoren unserer Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Und bannen den Leser bis zum Schluss.Reine Absichten Wie viel haben Agenten des Geheimdienstes und Whistleblower wie Snowden gemeinsam? Das weite und explosive Feld der Daten ist natürlich beider Metier, und eingesetzt werden die gesammelten Informationen von beiden Seiten; von den Whistleblowern natürlich mit bestem Gewissen für die gute Sache, mit reinen Absichten. Doch das würde vermutlich auch jeder Geheimdienst für sich beanspruchen. „Purity“ (Reinheit), so heißt Jonathan Franzens neuer Roman, und wer hier alles in bester, reinster Absicht agiert, das stellen wir nun vor. Purity Tyler, genannt Pip: 23 Jahre jung, auf der Suche nach ihrem Vater Da ist zum einen – und bei diesem Namen muss man einfach mit ihr anfangen – Purity Tyler, genannt Pip. Die 23-Jährige lebt zu Anfang des Romans in einer WG in einem besetzten Haus in Oakland. Ihre Studienschulden von 130.000 Dollar machen ihr zu schaffen, ganz zu schweigen davon, dass sie nicht weiß, wer ihr Vater ist. Pips Mutter, Anabel, weigert sich, das Geheimnis preiszugeben und lebte mit ihrer Tochter in selbstgewählter, weil „reiner“ Armut. Alles Fake! Denn Anabel stammt aus einer steinreichen Familie und Pip ist eigentlich milliardenschwer. Das weiß sie nur nicht, und Anabel hält Pip auch sonst klein. Alles getarnt als „Mutterliebe“. Ständig läuft Pip mit einem schlechten Gewissen durch die Gegend, als wäre es ein Verbrechen, ein eigenes Leben zu führen, aufs College zu gehen oder als Ökostrom-Vermarkterin zu jobben. Dass Pip in Stephen, einen ihrer Mitbewohner auf Zeit verliebt ist, mach es nicht einfacher. Kaum hat sich dessen Lebensgefährtin von ihm getrennt, versucht Pip ihr „Glück“. Unwahrscheinlich schlechtes Timing. Stephen wirft ihr vor, anormal zu sein und Pip erwidert: „Ich weiß, ich bin anormal. Das ist wie der Refrain meines Lebens.“ Es läuft so viel schief, dass Pip nur eins will: weg, weit weg. Das Angebot für ein Praktikum beim „Sunlight Project“ kommt da gerade recht, und Pip reist nach Bolivien. Wer, wenn nicht das renommierte Whistleblower-Projekt, könnte ihr bei der Suche nach ihrem Vater helfen? So taucht sie ein in die Welt des charismatischen Gründers Andreas Wolf. Andreas Wolf: DDR-Vergangenheit, heute Whistleblower – und Mörder mit reinen Absichten Wolf ist, neben Pip, eine weitere Hauptfigur. Er wuchs in der DDR – der „Republik des schlechten Geschmacks“ – auf, als Neffe von DDR-Spionagechef Markus Wolf, und gehörte zur sozialistischen und linientreuen Elite. Regimekritische Gedichte treiben ihn in die Widerstandsszene und er findet Heimat in einer Kirchengemeinde. Dort betreut er Jugendliche. Für ihn der ideale Platz, um reihenweise Eroberungen zu machen und junge Mädchen flachzulegen. Annagret – eine, bei der er vor hat, keusch zu bleiben – beichtet ihm den Missbrauch durch ihren pädophilen Stiefvater, der auch noch, klar, ein Stasispitzel ist. Andreas fackelt nicht lange, plant den Mord an Annagrets Peiniger und setzt diesen Plan um. Tom Aberant: guter Amerikaner, Journalist und Mitwisser Nach dem Fall der Mauer begegnet Wolf nach der Stürmung des Stasi-Hauptquartiers „dem guten Amerikaner Tom Aberant“. Tom ist Journalist, die Männer freunden sich an, und Andreas gesteht ihm schließlich im Überschwang der Sympathie den Mord und bittet Tom, ihm beim Verschwindenlassen der vergrabenen Leiche zu helfen. „Ich werde dir das alles nicht vergessen, Tom. Niemals.“ Das ist Jahre her. Heute verfolgt Andreas Wolf das Leben und Tun von Tom Aberant zwar genau, aber nicht, weil er ihm am Herzen liegt. Er will wissen, ob ihm Gefahr droht. Und er hat etwas über Tom herausgefunden, dass dieser selbst noch nicht weiß. Er wäre nicht Andreas Wolf, wenn er nicht wüsste, wie er mit dieser Information Tom treffen könnte … Tom, der mittlerweile als Chefredakteur einen Onlinepressedienst, den „Denver Independent“, betreibt. Durch welches Band diese Figuren in „Unschuld“ miteinander verbunden sind, wird nach und nach klar. Franzen breitet all diese Leben kunstvoll und natürlich unterhaltend vor uns aus, verschränkt deren Schicksale und Begierden, Abhängigkeiten und Sehnsüchte im Privaten wie im Beruflichen. Ob Pip dem Charisma des beziehungsgestörten Andreas Wolf erliegen und ihren Vater finden wird, lassen wir hier genauso offen wie die Auflösung der Frage, welche Intrige Wolf für Aberant eingefädelt hat … Wie rein bleiben in einer Welt, die vom Kapital regiert wird? Dass immer alles mit allem zusammenhängt und jede Tat, jedes Verschweigen oder Unterlassen etwas auslöst – wenn auch Jahre später und vielleicht in einem ganz anderen Teil der Welt –, das erzählt Franzen hier virtuos zwischen Oakland, Berlin und Bolivien. Wie er es schafft, z. B. die Atmosphäre der Guru-Hörigkeit im „Sunlight-Projekt“ zum Leben zu erwecken oder natürlich – seine große Meisterschaft – die dysfunktionalen Beziehungen zu beschreiben, in denen eigentlich alle im Buch gefangen sind, ist großartig: „Kein Telefonat war komplett, bevor sie einander nicht unglücklich gemacht hatten.“ Ja, Franzen ist ein Virtuose der „Zweisamkeitsexzesse“ und die Fragen, die er in „Unschuld“ aufwirft, sind allemal hochaktuell und gehen jeden an. Wie moralisch integer, rein bleiben in einer Welt, die vom Kapital regiert wird? Dass man dabei Franzens als eher konservativ gescholtene Kritik des Internets nicht teilen muss, ist klar. Aber einen Gedanken oder mehrere ist das nachfolgende Zitat allemal wert: „Man konnte mit dem System kooperieren oder es ablehnen, aber was überhaupt nicht möglich war, ganz gleich, ob man ein sicheres, angenehmes Leben genoss oder im Gefängnis saß, war, gar nicht mit ihm in Beziehung zu treten. Die Antwort auf jede Frage, ob groß oder klein, hieß Sozialismus. Ersetzte man Sozialismus durch Netzwerke, hatte man das Internet.“

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Mandalay und Monaco
13,00 € *
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Was verbindet Cilli und Ursela? -Auf den ersten Blick nicht viel. Gut, beide sind moderne Frauen Ende vierzig, beruflich etabliert, ledig und kinderlos, ansonsten aber könnten sie verschiedener nicht sein: Die eine ist ein Wirbelwind, reist und sportelt exzessiv, und flirtet für ihr Leben gern, die andere tut brav ihren Bürojob, scheut indessen jeglichen Trubel und hockt lieber in ihrer Wohnung mit Büchern, Wein und Zigaretten. Dem Anschein nach läuft alles in geregelten Bahnen, doch eines Tages wird ein an sich harmloses Geburtstagsfest zur Nagelprobe für die zwei Singlefrauen.Cilli stellt sich zwar dem großfamiliären Ereignis und versucht, sich in ihrer fremd gewordenen bergbäuerlichen Herkunftsumgebung zurechtzufinden, scheitert aber letztlich an der Begegnung mit ihrem Vater, einem egomanen Patriarchen. Tochter Cilli sieht rot und flüchtet nach Mandalay.Ursela hingegen zieht sich am Festtag in ihre Klause zurück, wird mit einem wunderlichen Wohnungsnachbarn konfrontiert und muss obendrein einen unerwarteten Besuch verkraften. Sie kämpft sich durch eine wilde Nacht und findet - vielleicht - ein neues Glück in Monaco.Die biedere Ursela und die forsche Cilli: Sind sie am Ende doch aus gleichem Holz geschnitzt?- Zwei kurz gefasste Geschichten über die fragwürdige Kunst, familiäre Beziehungskonflikte unter den Tisch zu kehren.

Anbieter: Dodax
Stand: 31.10.2020
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